23.07.2014

mäkel-mittwoch: 24 stunden


 dir geht irgendwas gegen den strich? du ärgerst dich, bist genervt oder unzufrieden? dann ist heute dein tag! hier kannst du heute alles mal raus lassen und dir luft machen. entweder verlinkst du deinen blog-beitrag in den kommentaren oder du schreibst direkt in den kommentar, was dir gerade in die suppe gespuckt hat. ich freu mich auf deine mäkelei! :)

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achtung, achtung! das wird heute ein selbstmitleids-post! denn mal ehrlich, wer hat sich eigentich diese 24h-einteilung ausgedacht?? das ist zu kurz! da schafft man zu wenig! und die zeit geht viel zu schnell vorbei. die jahre fliegen ja förmlich nur so dahin. frau s. ist jedenfalls noch nie mit 24h ausgekommen. es gibt einfach zu viele dinge, die man machen könnte - und manche davon ja leider auch machen muss. arbeiten, z.b. - nimmt eigentlich viel zu viel zeit ein. (weniger arbeiten, würde allerdings weniger geld bedeuten. geht also auch nicht. zumindest nicht mit einem haus am hacken.) frau s. arbeitet in der regel von 7:30 - 17 uhr. meistens ist sie aber schon lieber um 7:15 im büro und geht auch nicht immer um 17 uhr, sondern später. dann noch einkaufen. kochen. essen. mit herrn m. quatschen. paula bespassen. totmüde in's bett kippen. manchmal zwischendurch noch ein bisschen sauber machen und im internet stöbern. im kopf dagegen sind 100001 ideen, die alle umgesetzt werden möchten. mehr sport machen. weiter renovieren. den garten schön machen. nähen. basteln. sich mit freunden treffen. eine fremdsprache lernen. computer-programme lernen. noch mehr aufräumen. etc pp. in der woche ist dafür eigentlich null zeit. und wie oft denke ich dann: wenn ich doch mehr zeit hätte!!! also packt frau s. soviel wie's geht in's wochenende. das klappt natürlich in der regel dann nicht so gut. manchmal ist herr m. dann auch ein bisschen genervt, denn frau s. springt früh aus dem bett, um viel zeit am tag zu haben, und kann vor dem ersten kaffee schon eine ganze liste runter beten, was sie heute alles machen möchte. das ende vom lied: der tag ist dafür zu kurz. das wochenende reicht dazu sowieso nicht. und ganz ehrlich, die energie macht das auch nicht mit. heißt, abends ist frau s. genervt, weil wieder ganz viele dinge liegen geblieben sind. ich bin übrigens kein freund von to-do-listen. ich mag mir meine pläne für den tag nicht aufschreiben, ich hab sie im kopf. dann kann ich abends zwar auch nicht abstreichen, kann dafür aber eher vergessen, was alles nicht erledigt wurde. frau s. ist ganz groß darin, sich selbst zu betuppen. ;)  herr m. macht das ja ganz clever andersherum: der guckt einfach abends, was er alles so geschafft hat und freut sich. mittlerweile hat diese denkweise ja sogar schon einen namen bekommen: die i-did-liste. das macht unter'm strich sicherlich zufriedener. aber so ganz kann frau s. eben einfach nicht aus ihrer haut. und somit geistern auch jetzt schon wieder furchtbar viele pläne durch meinen kopf, die am wochenende alle erledigt werden wollen.
und wie sieht das bei euch aus? to do oder i did?

Kommentare:

  1. Tja, da bist du sicher nicht die einzige mit dem Problem. Ich bin gerade dabei zu lernen, nicht so viel auf meine Listen zu stopfen sondern vorher schon zu überlegen was ich drauf schreibe. Also nur sachen die ich wirklich machen will. Sonst erschlagen mich die Listen ebenfalls und das ist frustrierend. Und ich nehme es in der Zwischenzeit lockerer, wenn ich nicht alles schaffe. Ich habe die Listenlänge reduziert und damit wird das Leben auf einmal viel lockerer, denn es hat nicht mehr so viel oben Platz und damit ist auch der %satz den ich schaffe viel größer - auch eine Möglichkeit sich selber aus zu tricksen. Also es kommt nur mehr auf die Liste was ich wirklich will. Vor nicht allzu langer Zeit stand da nämlich so viel auf der Liste, dass ich nicht mehr wusste was ich nun machen soll und das bei meiner Kreativliste. Ich führe ja viele Liste, einige sind schriftlich und ganz viele im Kopf. Aber ich finde es ganz wichtig Prioritäten zu vergeben.

    Also - weniger ist mehr!!!

    lg dodo

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  2. Hah, das ist ein Thema, da könnte ich auch Bücher (oder ganze Listen) drüber schreiben. Ich mache es jetzt ähnlich und versuche einfach weniger drauf zu schreiben, denn in der Regel ist der Tag für meine Liste einfach zu kurz! Punkt! Und ich mache es immer öfters wie der Herr M. und schaue auf den Tag zurück und bete herunter, was ich alles gemacht habe (meist zusätzlich zu der Liste) und kann dann eigentlich mehr als zufrieden sein. Und immer öfters schreibe ich gar keine Liste mehr, sondern das was am DRINGENDSTEN erledigt werden muss, das wird abgearbeitet.. und dann sind dann aber auch noch die vielen anderen Sachen, die man mit Liebe und Muße angehen möchte... die werden halt so irgendwie rein gequetscht (wie das bloggen z.Bsp.)... hach so ein Parallel-Leben, wo man sich nur um die Sachen kümmert, die man WIRKLICH machen will!!! Aber da würde mir dann die Zeit sicher auch knapp werden ; )
    Es grüßt die Billa und arbeitet weiter an ihrer heutigen Liste

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  3. Mir geht es haargenauso wie dir. Und obwohl ich einen 40 Std Job habe hat mein Tag denoch zu wenig Zeit. Der weltbeste Mann macht auch gerne Listen zum abhaken und hat gemeint ich solle das auch Mal versuchen. ich ärgere mich dann allerdings noch mehr, wenn ich doch nicht alles geschafft bekomme, was aus der liste für den jeweiligen Tag steht. Das kann das positive Gefühl des Abhakens irgendwie nicht aufwiegen. Ich bin also eher chaotisch veranlagt und weder to-do noch i-did ;o)

    Liebe Grüße, Carmen

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  4. Manchmal ist es bei mir dann so, dass ich vor lauter Ideen, was alles noch gemacht werden soll oder will einfach gar nichts mache. ich sitze dann einfach auf dem Sofa und kann mich nicht entscheiden oder aufraffen, irgendwo anzufangen. Aber das Zeitproblem haben wir glaube ich alle und je älter wir werden um so schneller rast die Zeit, die vorher ja schon nicht gereicht hat...
    Liebe Grüße und bloß keine Chance für Momos graue Herren (übrigens zu dem Thema ein ganz fantastisches Buch),
    Dani

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frau s. freut sich über post! :)

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